Betreuung einer Webseite

Leistungen an Auftraggeber

Allgemeine Geschäftsbedingungen -

Für die Betreuung einer Webseite

1.1 Leistungen der Agentur

1.2. Der Auftraggeber beauftragt die Agentur mit der Betreuung

der genannten Webseite.

Die Betreuung kann, je nach ausgewähltem Tarif, die folgenden Inhalte umfassen:

- die längerfristige Aktualisierung der vorhandenen DSGVO,

- den Austausch von einzelnen Bildern und/oder Texten,

- kleinere technische Updates,

- kleinere konzeptionelle Updates.

Texte, Grafiken und andere Dateien werden nach deren

Aktualisierung/Einstellung in dem Format abgespeichert, in dem vergleichbare Daten der bestehenden Webseite abgespeichert sind, es sei denn der Auftraggeber gibt eine abweichende Formatierung ausdrücklich vor. Die von der Agentur investierte Zeit pro Monat in die betreute Webseite ist vom Tarif abhängig.

1.3. Die Einstellung der Webseite in das World Wide Web, deren Speicherung auf einem eigenen oder fremden Server (Host Providing), die Beschaffung einer Internet-Domain und eines Zugangs zum Internet (Access Providing) sind nicht Gegenstand dieses Vertrags. Ebenso ist die Agentur nicht verpflichtet, die technische Funktionsfähigkeit der Webseite zu gewährleisten bzw. die Gebrauchstauglichkeit der Webseite zu überwachen und/oder etwaige Funktionsmängel zu beheben.

1.4. Sonstige Leistungen in Bezug auf die Gestaltung der Webseite, die über die unter Punkt 1.1 benannten Betreuungsgrundleistungen bzw. über die vom jeweilig gewählten Tarif hinausgehen oder einen unverhältnismäßigen Zeitaufwand entsprechen (abhängig von dem gewählten Tarif), werden über separate Einzel-Kostenvoranschläge kalkuliert und beauftragt. Hierunter fallen etwa Änderungsanforderungen (Change Requests) wie zum Beispiel die Erweiterung der Warenkorbpalette, Änderungen im Bestellprozess, Suchfunktionenanpassungen etc.

2. Leistungen des Auftraggebers

Der Auftraggeber ermöglicht der Agentur den technischen Zugriff auf die

Webseite, so dass diese die unter Punkt 1.1 benannten Leistungen erfüllen kann. Die Monatliche Gebühr wird auch dann fällig, wenn die Agentur keinen technischen Zugriff aus eigenverschulden des Auftraggebers erhält.

Ebenfalls stellt er der Agentur in die Webseite einzubindende Inhalte – soweit diese von der Agentur nicht selbst erstellt werden – in einem allgemein gebräuchlichen Datenformat zur Verfügung. Hierzu zählen insbesondere einzubindende Texte, Bilder, Grafiken, Logos und Tabellen.

3. Vergütung der Agentur

Für die unter Punkt 1.1 benannten Betreuungsleistungen erhält die Agentur ein monatliches Pauschalhonorar in Höhe des Preises, der für den jeweils gewählten Tarif, bei Vertragsunterzeichnung festgelegt wurde. Bei jährlicher Zahlung gibt es einen Rabatt in Höhe von 10%.

Die Agentur behält sich vor, die Preise zum Ende der Laufzeit (12 Monate), mit einer ankündigungsfrist von 3 Monaten, anzupassen.

Die Agentur wird dem Auftraggeber das Pauschalhonorar monatlich oder jährlich in Rechnung stellen. Die Zahlungen werden bei monatlicher Zahlung zum 1. jedes Monats fällig, bei jährlicher Zahlung zum 1. des darauf folgenden Monats nach Vertragsbeginn.

4. Vertraulichkeit

4.1. Die Agentur wird alle ihr im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem

Auftraggeber zur Kenntnis gelangenden Informationen und Unterlagen, die nicht zur Weitergabe an Dritte bestimmt sind, streng vertraulich behandeln. Sie wird Angestellte und Dritte, die solche Informationen oder Unterlagen zur Durchführung von Arbeiten im Rahmen dieses Vertrags erhalten, zu gleicher Verschwiegenheit verpflichten.

4.2. In gleicher Weise wird der Auftraggeber Informationen, Unterlagen und Daten, die er von der Agentur erhält, sowie Ideen, Konzepte, Bilder, Texte und Gestaltungen, die ihm von der Agentur präsentiert werden und die nicht offenkundig sind, streng vertraulich behandeln.

4.3. Die Wahrung der vorgenannten Geschäftsgeheimnisse des jeweiligen

Vertragspartners gilt über die Dauer dieses Vertrags hinaus.

5. Nutzungsrechte

5.1. Der Auftraggeber erhält alle Nutzungsrechte, für die durch diesen Vertrag ausgeführten Leistungen.

5.2. Zieht die Agentur zur Vertragserfüllung Dritte heran, wird sie die

Nutzungsrechte an deren Leistungen im Umfang der vorstehenden

Regelung 5.1 erwerben und dementsprechend dem Auftraggeber

übertragen. Sollten diese Rechte im Einzelfall in diesem Umfang nicht

erhältlich oder deren Erwerb nur mit unverhältnismäßig hohen Kosten

möglich sein, wird die Agentur den Auftraggeber darauf hinweisen und nach seinen Weisungen verfahren. Dadurch entstehende Mehrkosten trägt der Auftraggeber.

5.3. Erstellt die Agentur im Rahmen ihrer vertraglichen Leistungen elektronische Programme oder Programmteile, so ist der jeweilige Quellcode und die entsprechende Dokumentation nicht Gegenstand der Rechteeinräumung an den Auftraggeber.

5.4. Nicht Gegenstand der Rechteübertragung auf den Auftraggeber sind von diesem abgelehnte, abgebrochene oder nicht innerhalb von 6 Monaten nach Übergabe genutzte Leistungen der Agentur (Konzepte, Ideen, Entwürfe etc.). Diese Nutzungsrechte verbleiben bei der Agentur, ebenso die daran bestehenden Eigentumsrechte.

6. Haftung

Die Agentur haftet dem Auftraggeber im Rahmen dieses Vertrags für die Sorgfalt der ausgeführten Leistungen. Die Haftung der Agentur und ihrer Vertreter und Erfüllungsgehilfen für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen wird ausgeschlossen mit Ausnahme der Verletzung

- wesentlicher Vertragspflichten (sogenannter Kardinalspflichten),

- von Leben, Körper und Gesundheit,

- einer Garantie und Produkthaftungsgesetzes.

Soweit die Agentur, ihre Vertreter und Erfüllungsgehilfen nach der

vorstehenden Bestimmung in Absatz 1 haften, beschränkt sich die Haftung auf den Ausgleich des nach Art der Leistung vorhersehbaren und vertragstypischen Schadens.

Die Agentur wird den Auftraggebern rechtzeitig auf für sie erkennbare rechtliche Risiken des Inhalts oder der Gestaltung geplanter Inhalte hinweisen. Erachtet die Agentur für die Realisierung der Maßnahmen eine rechtliche (zum Beispiel wettbewerbsrechtliche) Prüfung durch eine besonders sachkundige Person oder Institution für erforderlich, so trägt der Auftraggeber nach Abstimmung die Kosten. Hat die Agentur auf Bedenken hingewiesen und besteht der Auftraggeber gleichwohl auf der Realisierung von Inhalten, so haftet die Agentur nicht für daraus resultierende Nachteile und Risiken. Der Auftraggeber stellt die Agentur von Ansprüchen Dritter auf erstes Anfordern frei. Schadensersatzansprüche des Auftraggebers verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit der Entstehung des jeweiligen Schadensersatzanspruchs und der Kenntnis oder grob fahrlässigen Unkenntnis des Auftraggebers von den Anspruchsgründen und der Person des Verletzers; ohne Rücksicht darauf verjährt der Anspruch auf Schadensersatz in 3 Jahren seit der Verletzungshandlung.

7. Vertragsdauer

Der Vertrag beginnt am jeweils eingetragenen Datum und hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Er kann mit einer Frist von 3 Monaten vor ablauf zum Monatsende gekündigt werden, andernfalls verlängert er sich automatisch um 12 weitere Monate. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen. Das Recht auf fristlose Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

8. Vertragsänderungen, Gerichtsstand

Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen für ihre Wirksamkeit der Schriftform. Die Schriftform wird auch durch die Textform nach § 126 b BGB gewahrt (E-Mail, SMS, Fax). Das gilt auch, wenn in

diesen AGB oder in den zwischen den Parteien abgeschlossenen Aufträgen oder Verträgen eine „schriftliche“ Erklärung verlangt wird.

Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit des Vertrags im Übrigen hiervon nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung soll eine Regelung treten, die im Rahmen des rechtlich Möglichen dem Willen der Parteien am nächsten kommt.

Im Falle von Streitigkeiten aus dem Abschluss, der Durchführung oder der Beendigung dieses Vertrags vereinbaren die Parteien als Gerichtsstand den Sitz des Auftraggebern/der Agentur (Unzutreffendes streichen). Auf den Vertrag findet deutsches Recht Anwendung. Die Vorschriften des UN-Kaufrechts werden ausgeschlossen.


ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

FÜR LEISTUNGEN AN AUFTRAGGEBER

 

  1. Geltung der AGB

 

1.1. Für alle Leistungen und Lieferungen der Agentur an ihre Auftraggeber als

Unternehmer im Sinne von § 14 BGB gelten ausschließlich die

nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Entgegenstehende AGB

des Auftraggebers werden nicht Vertragsinhalt.

 

1.2. Den AGB gehen diejenigen Regelungen der Vertragspartner vor, die diese

im Auftrag oder in sonstigen Vereinbarungen oder Absprachen abweichend

von diesen AGB regeln.

 

1.3. Die AGB gelten auch für alle zukünftigen, der ersten Einbeziehung dieser

AGB folgenden Aufträge des Auftraggebers an die Agentur, auch wenn bei

diesen Folgeaufträgen nicht nochmals ausdrücklich auf die Geltung der AGB

hingewiesen wird.

 

  1. Abwicklung von Aufträgen

 

2.1. Angebote der Agentur an den Kunden, die Preise enthalten, kann der

Aufraggeber innerhalb von einer Woche nach Zugang annehmen. Nach

Ablauf der Frist ist die Agentur an dieses Angebot nicht mehr gebunden.

Erstellt die Agentur einen bloßen Kostenvoranschlag, so ist darin lediglich

die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Auftraggeber an die

Agentur zu sehen, das der Annahme durch die Agentur bedarf.

 

2.2. Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus der jeweils bei Erteilung des

Auftrags vorgenommenen Produkt-/Leistungs-Beschreibung. Zusätzliche

und/oder nachträgliche Veränderungen der Produkt-/Leistungs-

Beschreibung bedürfen der Schriftform.

 

2.3. Besprechungsprotokolle, die die Agentur fertigt und dem Auftraggeber

übermittelt, werden als kaufmännische Bestätigungsschreiben von den

Vertragspartnern angesehen. Wenn der Auftraggeber nicht binnen drei

Werktagen in Schriftform widerspricht, werden die darin enthaltenen

Absprachen, Weisungen, Auftragserteilungen und sonstige Erklärungen mit

rechtsgeschäftlichem Charakter verbindlich.

 

2.4. Vorlagen, Dateien und sonstige Arbeitsmittel wie Negative, Modelle,

Originalillustrationen u.Ä., die die Agentur erstellt oder erstellen lässt, um

die nach dem Vertrag geschuldete Leistung zu erbringen, bleiben Eigentum

der Agentur. Eine Herausgabepflicht besteht nicht. Bei der Erstellung von

Software gilt dies auch für den Quellcode und die entsprechende

Dokumentation.

 

  1. Beauftragung von Dritten

 

3.1. Die Agentur ist berechtigt, die ihr übertragenen Arbeiten selbst auszuführen

oder Erfüllungsgehilfen/Subunternehmer im eigenen Namen damit zu

beauftragen.

 

3.2. Die Agentur ist berechtigt, Aufträge zur Produktion von Werbemitteln oder Beantragung technischer Lizenzen wie zum Beispiel bei einen Domainanbieter u.ä. im Namen und auf Rechnung des Auftraggebers zu erteilen, sofern die Agentur dem Auftraggeber den Namen und Zweck des Dritten genannt und der

Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von einer Woche in Schriftform

widersprochen hat.

 

3.3. Aufträge an Werbeträger erteilt die Agentur im eigenen Namen und auf

eigene Rechnung. Der Auftraggeber stellt die Agentur gegenüber dem Medium auf erstes Anfordern frei.

 

3.4. Angebote der Agentur an den Kunden, die Preise enthalten, kann der

Auftraggeber innerhalb von einer Woche nach Zugang annehmen. Nach

Ablauf der Frist ist die Agentur an dieses Angebot nicht mehr gebunden.

Erstellt die Agentur einen bloßen Kostenvoranschlag, so ist darin noch nicht

ein bindendes Angebot zu sehen.

 

  1. Vergütung der Agenturleistungen

 

4.1. Sofern in dem Einzelauftrag nichts anderes vereinbart ist, werden die von

der Agentur erbrachten Leistungen auf Stundenhonorarbasis nach

Zeitaufwand und den aktuellen Stundensätzen der beteiligten Mitarbeiter

der Agentur abgerechnet. Technische Kosten werden nach den aktuellen

Kostensätzen der Agentur für technische Kosten abgerechnet. Die

Vergütung für Nutzungsrechte ist in nachfolgend Ziff. 6.6. bis 6.8. geregelt.

 

4.2. Sofern nichts anderes vereinbart ist, ist die Vergütung unverzüglich, spätestens jedoch am 10. Werktag nach Ablieferung der Daten, Dateien, Bilder, etc. pp. bzw. Ausführung der Dienstleistung fällig und zwar in voller Höhe, sprich zahlbar ohne Abzug.

4.3. Bei Aufträgen die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, sowie Aufträge die größeren Umfang mit sich bringen und somit eine hohe finanzielle Vorleistung für FB-Agency bedeutet, ist FB-Agency berechtigt, Vorschussrechnung und/oder Teilabrechnungen in angemessener Höhe zu stellen, welche ebenfalls ohne Abzug sofort fällig werden.

4.4. Sonstige Tätigkeiten, Entwürfe oder Skizzen, die dem Auftraggeber von FB-Agency vorgelegt werden, sind kostenpflichtig, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

4.5. Interne Sachkosten, die der Agentur zur Durchführung der vertraglichen

Leistung entstehen (z.B. Kommunikationskosten, Versand- und

Vervielfältigungskosten sowie Reisekosten), berechnet die Agentur dem

Auftraggeber zum Selbstkostenpreis.

 

4.6. Befindet sich der Auftraggeber im Zahlungsverzug, kann die Agentur für

künftig zu erbringende Leistungen Vorauszahlungen verlangen.

 

  1. Zahlungsbedingungen

 

5.1. Vereinbarte Preise sind Nettopreise, zu denen die jeweils geltende

Mehrwertsteuer hinzukommt. Künstlersozialabgabe, Gebühren der GEMA

oder anderer Verwertungsgesellschaften, Zölle und sonstige, auch

nachträglich entstehende Abgaben werden an den Auftraggeber

weiterberechnet.

 

5.2. Rechnungen der Agentur sind binnen 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne

jeden Abzug zur Zahlung fällig. Vom Tag der Fälligkeit an ist die Agentur

berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 8 Prozent über dem Basiszinssatz

geltend zu machen.

5.3. Ein Mitwirken des Auftraggebers oder eine sonstige Mitarbeit hat keinen Einfluss auf die Höhe der Vergütung. Ein Abzug ist in keiner Weise gestattet, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart worden.

5.4. Zurückbehaltung von Zahlungen oder Aufrechnung mit Gegenforderungen

sind nur mit von der Agentur anerkannten oder rechtskräftig festgestellten

Forderungen zulässig. Dies gilt nicht, wenn der Auftraggeber kein

Unternehmen/Unternehmer i. S. d. § 14 BGB ist.

 

  1. Nutzungsrechte; Umfang und Vergütung

 

6.1. Alle urheberrechtlichen und sonstigen Nutzungsrechte an den vom

Auftraggeber zur werblichen Verwendung freigegebenen und bezahlten

Arbeitsergebnissen der Agentur gehen auf den Auftraggeber über in dem

Umfang, wie es der Zweck des jeweiligen Auftrags erfordert. Die Agentur

erfüllt ihre Verpflichtungen durch Einräumung ausschließlicher

Nutzungsrechte im Vertragsgebiet für die von den Vertragsparteien jeweils

in dem Auftrag vorgesehenen Medien und Einsatzdauer der

Werbemaßnahme. Die übertragenen Nutzungsrechte schließen die Befugnis

ein, das Arbeitsergebnis beliebig zu bearbeiten und/oder mit anderen

Werken zu verbinden. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Nutzungsrechte

ganz oder teilweise auf Tochtergesellschaften oder verbundene

Gesellschaften innerhalb eines Konzerns weiter zu übertragen. Jede über

die vorstehende Regelung hinausgehende Nutzung bedarf der gesonderten

Zustimmung der Agentur.

 

6.2. Zieht die Agentur zur Vertragserfüllung Dritte heran, wird sie die

Nutzungsrechte an deren Leistungen im Umfang der vorstehenden

Regelung 6.1 erwerben und dementsprechend dem Auftraggeber

übertragen. Sollten diese Rechte im Einzelfall in diesem Umfang nicht

erhältlich oder deren Erwerb nur mit unverhältnismäßig hohen Kosten

möglich sein, wird die Agentur den Auftraggeber darauf hinweisen und nach

seinen Weisungen verfahren. Dadurch entstehende Mehrkosten trägt der

Auftraggeber.

 

 

6.3. Die Agentur ist – auch bei Übertragung ausschließlicher Nutzungsrechte auf

den Auftraggeber – berechtigt, die Arbeitsergebnisse und den

Kundennamen im Rahmen ihrer Eigenwerbung unentgeltlich zu verwenden,

auch nach Vertragsende, in allen Medien einschließlich Internet und im

Rahmen von Wettbewerben und Präsentationen

 

6.4. Erstellt die Agentur im Rahmen ihrer vertraglichen Leistungen elektronische

Programme oder Programmteile, so sind der jeweilige Quellcode und die

entsprechende Dokumentation nicht Gegenstand der Rechteeinräumung an

den Auftraggeber.

 

6.5. Nicht Gegenstand der Rechteübertragung auf den Auftraggeber sind von

diesem abgelehnte, abgebrochene oder nicht innerhalb von sechs Monaten

nach Übergabe genutzte Leistungen der Agentur (Konzepte, Ideen,

Entwürfe etc.). Diese Nutzungsrechte verbleiben bei der Agentur, ebenso

die daran bestehenden Eigentumsrechte.

 

6.6. Die Agentur übernimmt keine Haftung für gesetzliche Ansprüche von

Urhebern auf nachträgliche Vergütungserhöhung nach § 32, 32a UrhG; von

solchen Ansprüchen stellt der Auftraggeber die Agentur auf erstes

Auffordern frei.

6.7. Werden die Entwürfe später oder in größerem Umfang als ursprünglich vorgesehen genutzt, so ist FB-Agency berechtigt, die Vergütung für die Nutzung nachträglich in Rechnung zu stellen bzw. die Differenz zwischen der höheren Vergütung für die Nutzung und der ursprünglich gezahlten zu verlangen.

6.8. Bis zur vollständigen Zahlung aller den Auftrag betreffenden Rechnungen

behält sich die Agentur das Eigentum an allen Leistungen und Rechten,

insbesondere urheberrechtlichen Nutzungsrechten, sowie das Eigentum an

überlassenen Dateien, Unterlagen und Gegenständen, vor.

 

  1. Gewährleistung

 

7.1. Die von der Agentur erbrachten Arbeiten und Leistungen hat der

Auftraggeber unverzüglich nach Erhalt, in jedem Falle aber vor einer

Nutzung, zu überprüfen und Mängel unverzüglich nach Entdeckung zu

rügen. Unterbleibt die unverzügliche Überprüfung oder Mängelanzeige,

bestehen keine Gewährleistungsansprüche des Auftraggebers bezüglich

offensichtlicher Mängel, bekannter Mängel oder Folgemängel.

 

7.2. Liegt ein Mangel vor, den die Agentur zu vertreten hat, so kann sie nach

eigener Wahl den Mangel beseitigen (nachbessern) oder Ersatz liefern. Im

Falle der Nachbesserung hat sie das Recht auf zweimalige Nachbesserung

jeweils innerhalb angemessener Zeit. Ansonsten gelten die gesetzlichen

Bestimmungen des Werkvertragsrechts im BGB.

 

7.3. Die Gewährleistungspflicht der Agentur erlischt mit dem Ablauf eines Jahres

nach Erhalt der Lieferung/Leistung der Agentur durch den Auftraggeber.

 

  1. Haftungsbeschränkung

 

8.1. Schadensersatzansprüche, gleich aus welchem Grund, sind bei fahrlässigem

Verhalten der Agentur, ihrer gesetzlichen Vertreter oder ihrer

Erfüllungsgehilfen begrenzt auf den typischen und bei Vertragsschluss

vorhersehbaren Schaden. Bei leicht fahrlässigem Verhalten sind sie

ausgeschlossen, es sei denn, sie betreffen die Verletzung einer so

wesentlichen Pflicht, dass die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist

(sogenannte Kardinalspflicht). Diese Haftungsbeschränkung und der

vorstehende Haftungsausschluss gelten nicht bei vorsätzlichem Handeln der

Agentur, bei Ansprüchen aus einer Garantie, bei Verletzung von Leben,

Körper und Gesundheit sowie bei Ansprüchen aus dem

Produkthaftungsgesetz.

 

8.2. Schadensersatzansprüche gegen die Agentur verjähren in einem Jahr nach

dem gesetzlichen Verjährungsbeginn unbeschadet der Vorschrift des § 202

BGB.

 

  1. Verschwiegenheitsverpflichtung

 

Die Agentur und der Auftraggeber verpflichten sich hiermit gegenseitig,

sämtliche ihnen im Zusammenhang mit dem Vertragsschluss zugänglichen oder

übermittelten Informationen und Unterlagen, die als vertraulich gekennzeichnet

oder nach den sonstigen Umständen als Geschäfts- oder Betriebsgeheimnis des

jeweiligen Vertragspartners erkennbar sind, geheim zu halten und sie – soweit

nicht zu Erreichung des Vertragszwecks geboten – weder aufzuzeichnen, zu

speichern noch weiterzugeben, weder zu verwerten noch Unbefugten zugänglich

zu machen. Dies gilt auch für im Rahmen einer Präsentation von der Agentur

vorgestellte Ideen, Konzepte, Entwürfe in Text und/oder Bild, solange und soweit

der Auftraggeber solche Leistungen nicht in Auftrag gegeben und vergütet hat.

 

  1. Datenschutz/Datensicherung

 

10.1. Der Auftraggeber bestätigt, dass von ihm oder auf seine Veranlassung von

Dritten an die Agentur übermittelte, personenbezogene Daten entsprechend

den einschlägigen Bestimmungen des Datenschutzes, insbesondere des

Bundesdatenschutzgesetzes, erhoben und verarbeitet wurden, dass etwa

erforderliche Zustimmungen Betroffener vorliegen und dass die Nutzung

der Daten durch die Agentur im Rahmen des erteilten Auftrags keine dieser

Bestimmungen verletzt oder den Rahmen erteilter Zustimmungen

überschreitet.

 

10.2. Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass persönliche Daten

(Bestandsdaten) und andere Informationen wie Zeitpunkt, Anzahl und

Dauer der Verbindungen, Zugangskennwörter, Up- und Downloads, von der

Agentur während der Dauer des Vertrags/Auftrags gespeichert werden,

soweit dies zur Erfüllung des Vertrags erforderlich oder dienlich ist.

 

10.3. Der Auftraggeber wird Daten und Programme jeweils vor Übergabe an die

Agentur sichern, um bei Datenverlust die Wiederherstellung zu

ermöglichen.

 

  1. Schriftform

 

Ist in diesen AGB oder im Auftrag/Vertrag oder in sonstigen vertraglichen

Unterlagen von „schriftlich“ oder „Schriftform“ die Rede, so kann auch die

Textform nach § 126 b BGB verwendet werden (E-Mail, SMS, Fax).

 

  1. Erfüllungsort

 

12.1. Erfüllungsort ist der Sitz der Agentur. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten

aus dem Vertrag und im Zusammenhang mit der Geschäftsbeziehung ist

der Sitz der Agentur.

 

12.2. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland